Kostenlos Girokonto vergleichen im Internet und Geld sparen!

Nov 30th, 2009 | By norsche | Category: Girokonto

Wer die Wahl hat, hat die Qual – welches ist wohl das beste Angebot für ein Girokonto.

Mehr Informationen zum Thema Girokonto :

- Was ist ein Girokonto ?
Ein Girokonto ist ein Konto, das von einem Kreditinstitut (also einer Bank) geführt wird. Der Kontoinhaber kann über das Girokonto durch Barabhebungen, Bareinzahlungen, Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträgen seinen kompletten bargeldlosen Zahlungsverkehr abwickeln. Zahlungen vom und auf das Girokonto können für gewöhnlich schriftlich, per Telefon, per Online-Banking oder Selbstbedienungs-Terminals bei der Bank in Auftrag gegeben werden.
Ein Girokonto kann man meist auch „überziehen“, in einem solchen Fall erlaubt die Bank dem Kontoinhaber, über sein Guthaben hinaus Zahlungen zu tätigen, die Bank gewährt in einem solchen Fall also im Prinzip einen Kredit. Dieser wird als Dispositionskredit bezeichnet und kann für beinahe jedes Girokonto vertraglich mit der Bank vereinbart werden.

- Wer braucht ein Girokonto ?
Da heutzutage beinahe alle Zahlungen des Alltags, wie zum Beispiel: Gehalt, Miete, Versicherungsbeiträge oder Telefonrechnung bargeldlos über Girokonten abgewickelt werden, benötigt jeder, der an diesem bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen möchte, ein Girokonto. In jedem Haushalt sollte daher immer mindestens ein
Girokonto vorhanden sein.

- Wie bekomme ich ein Girokonto ?
Ein Girokonto zu eröffnen ist prinzipiell sehr einfach. Zuerst suchen Sie sich eine Bank, bei der Sie das Konto eröffnen möchten. Dann stellen Sie dort einen Antrag auf Eröffnung eines Girokontos. Der Antrag wird, je nach gewählter Bank, online, per Post oder direkt in der Filiale gestellt. Wenn die Bank Ihren Antrag annimmt, wird das Konto auf Ihren Namen eingerichtet.

Es gibt Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, um ein Girokonto zu bekommen.
o Sie müssen volljährig sein und einen festen Wohnsitz in Deutschland haben.
o Sie müssen ein gültiges Ausweisdokument haben.
o Um auch einen Dispositionskredit (Überziehungsrahmen) zu erhalten, müssen Sie bei den meisten Banken über regelmäßige Einkünfte verfügen, meist auch über einen festen Arbeitsvertrag. Weiterhin dürfen Sie keinen negativen Schufa-Eintrag haben. Die Einrichtung eines Girokontos auf Guthabenbasis (also ohne Möglichkeit zum Überziehen) sollte aber ohne regelmäßige Einkünfte und auch mit negativer Schufa möglich sein.

- Was kostet einGirokonto ?
In der Regel berechnen Banken für ein Girokonto einen festen monatlichen Grundpreis. Dieser Grundpreis wird auch Kontoführungsgebühr genannt. Welche Leistungen mit der Kontoführungsgebühr abgegolten werden, ist sehr unterschiedlich. Hinweise hierzu finden Sie im Preisaushang der jeweiligen Bank.
Natürlich berechnet die Bank auch Zinsen für die Inanspruchnahme des Dispositionskredites oder eventuelle Guthaben. Normalerweise erfolgt eine Kontoabrechnung vierteljährlich.

Viele Banken bieten günstige Gesamtpakete für spezielle Gruppen an, z.B. für Schüler und Studenten, einige Banken bieten auch kostenlose Kontoführung inklusive weiterer Vergünstigungen (z.B. ec-Karte, Kreditkarte) für alle ihre Kunden.
Achtung: Die Banken bieten sehr unterschiedliche Modelle an, die oft an bestimmte Bedingungen wie regelmäßige Geldeingänge oder ausschließliche Online-Kontoführung gebunden sind. Ein Vergleich unter den Banken ist hier besonders ratsam.

- Kurz erklärt: Wichtige Begriffe zum Girokonto
o Zins (Soll- und Habenzinsen)
Unter „Zins“ versteht man das Entgelt, das der Schuldner seinem Gläubiger für einen Kredit oder ein Darlehen zahlt. Im Falle eines Girokontos gibt es zwei unterschiedliche Arten von Zinsen, man spricht von Soll- und Habenzinsen. Sollzinsen sind Zinsen, die der Kontoinhaber an die Bank zahlt, wenn er sein Konto überzieht bzw. seinen Dispositionskredit in Anspruch nimmt. Habenzinsen werden dagegen von der Bank an den Kontoinhaber gezahlt, wenn das entsprechende Konto ein Guthaben aufweist.
Die aktuellen Zinssätze einer Bank werden im Aushang gemäß Preisangabenverordnung (PangV) bekannt gegeben.
o Dispositionskredit
Ein Dispositionskredit ist ein Kontokorrentkredit, der es dem Kontoinhaber ermöglicht, auch über sein aktuelles Guthaben hinaus jederzeit Geld von seinem Girokonto zu erhalten. Hierbei definiert die Bank einen Kreditrahmen (auch Kreditlinie genannt), innerhalb dessen der Kontoinhaber frei über den zusätzlich eingeräumten Betrag verfügen kann. Wenn der Dispositionskredit in Anspruch genommen wird, muss der Kontoinhaber für diesen Betrag Zinsen zahlen.
o Bargeldloser Zahlungsverkehr
Der weitaus größte Teil der Zahlungen, die heutzutage in Deutschland getätigt werden, erfolgt nicht mittels Bargeld, sondern über Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge. Dieser so genannte bargeldlose Zahlungsverkehr wird mit Hilfe eines Girokontos abgewickelt.
Eine weitere, viel genutzte Form der bargeldlosen Zahlung ist das Lastschriftverfahren mittels ec-Karte. Hierbei wird beispielsweise bei einem Einkauf dem Verkäufer die Erlaubnis erteilt, den fälligen Betrag vom Konto des Käufers abzubuchen.
o Online Banking
Unter Online Banking versteht man das Verwalten und Tätigen von Bankgeschäften via Internet. Mittels Online Banking kann der Nutzer von einem beliebigen Internetzugang aus Überweisungen beauftragen, Daueraufträge einrichten und ändern oder Kontoauszüge drucken. Online Banking hat zwei große Vorteile gegenüber dem Gang in die Bankfiliale: erstens hat das Internet keine Öffnungszeiten, es ist daher möglich, rund um die Uhr aufs Konto zu schauen. Und zweitens sind die Gebühren für Transaktionen, also beispielsweise Überweisungen, meist günstiger, wenn Sie vom Kunden direkt online eingegeben werden – hier macht sich der geringere Personalaufwand der Bank zu Gunsten des Kunden bemerkbar.

Jetzt kostenlos Girokonto vergleichen und Geld sparen!

Verantwortlich für diesen Beitrag: Ralf W. Harmuth



Kostenlos Girokonto vergleichen im Internet und Geld sparen!