Finanzen – Die besten Management-Tools:
Jan 10th, 2012 | By norsche | Category: VerbrauchertippsDie besten Management-Tools: Finanzen und Wachstum (Handelsblatt Management Bibliothek)
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Finanzmanagement Terry Carroll Zusammenfassung – Finanzverantwortliche müssen auch kurzfristige Reaktionsmöglichkeiten auf Marktveränderungen in ihre langfristige Planung einbeziehen. – Dazu sind ein gutes Geschäftsmodell, die Kenntnis der Risiken, nachhaltige Umsätze und reibungslose Kommunikation von entscheidender Bedeutung. – Wer ungeeignete Finanzinformationssysteme einsetzt, kann dem Ruf des Unternehmens großen Schaden zufügen. Umgekehrt wissen Anleger ein gutes Finanzmanagement zu schätzen. – Vorrangig ist die Schaffung von Werten. Wenn die Anleger das Vertrauen verlieren, aus welchen Gründen auch immer, werden sehr schnell große Werte zerstört, die sich nur langsam wieder aufbauen lassen. – Beziehungsmanagement zählt zu den wichtigsten Fähigkeiten, um heute Erfolg zu haben. Einleitung Die meisten Aktiengesellschaften sehen ihren Zweck darin, langfristig Wert für die Aktionäre zu schaffen. Gleichzeitig werden die Märkte heute immer stärker von Ängsten bestimmt, wie das Auftreten von Marktindikatoren gezeigt hat. In diesem Spannungsfeld steht die Unternehmensleitung, allen voran die Finanzverantwortlichen. Sie müssen in ihrer langfristigen Planung nun auch kurzfristige Reaktionsmöglichkeiten auf Marktveränderungen berücksichtigen. Wie lässt sich das erreichen? Welche neuen Messverfahren können angewandt werden, die das Überleben und nachhaltigen Wohlstand sichern? Alle Unternehmen, ob börsennotierte oder nicht, müssen ein klares, verständliches Geschäftsmodell besitzen und einleuchtend erklären können; sie müssen die strategischen Geschäftsrisiken kennen und kontrollieren; sie müssen nachhaltig Umsätze generieren und insbesondere ihre Liquidität sichern und sie müssen für eine schnelle, zuverlässige Berichterstattung sorgen. Das Finanzmanagement beginnt und endet mit der Schaffung des Shareholder-Value. Letztlich stehen jedoch die Erwartungen und nicht der Shareholder- Value selbst im Mittelpunkt. Die großen langfristigen Mitspieler wie Institutionen, Pensionsfonds, Investment- und Versicherungsfonds werden von Analysten beraten. Kurzfristig orientierte Anleger, Händler und Öffentlichkeit werden eher von Nachrichten und Marktbewegungen beeinflusst. Wie lassen sich diese Kräfte vereinen? Erstens sollte ein Unternehmen für rechtzeitige Finanzinformationen sorgen, zweitens Überraschungen vermeiden, drittens seine Liquidität sichern und viertens ein glaubwürdiges, nachvollziehbares Geschäftsmodell besitzen. Finanzberichterstattung Großunternehmen produzieren schnelle, zuverlässige, knappe, einfache und sinnvolle Finanzinformationen. Interne Berichtszeiträume von über drei Tagen sind zu lang. Inter- oder Intranet sind als Kommunikationskanäle rund um die Uhr offen, Tools und Technologien für Management- und Finanzreporting ermöglichen die schnelle Erhebung, den Abgleich, die Interpretation und die Verteilung von Ergebnissen. Das interne und das externe Berichtswesen wachsen aufgrund von drei Faktoren zusammen: Dringlichkeit, Transparenz und Konsistenz. Die Globalisierung der Märkte und die Geschwindigkeit der Veränderungen bringen es mit sich, dass das Management ein schnelleres, zuverlässigeres finanzielles Feedback benötigt. Gleichzeitig verkürzen sich die Zeiträume für die externe Berichterstattung. Diese Entwicklung greift auf Europa über. Informationen sind globale Vermögenswerte, vor allem, wenn sie nach außen dringen. Das globale Markenmanagement verlangt, dass jedes Unternehmen sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Der Markt will möglichst ohne Zeitverzögerung informiert werden. Wer sich für die Aufbereitung zu viel Zeit lässt, schafft nur Unruhe im Management und unter den Anlegern. Bei der Verbreitung von Information werden außerdem Transparenz und »Gleichbehandlung« gefordert. Aktionäre und Anleger wünschen sich Finanzinformationen, die mit ihren Erwartungen übereinstimmen. Je häufiger Finanzinformationen veröffentlicht werden, desto eher werden diese Erwartungen erfüllt. Ein regelmäßiger Strom von Finanz- und Geschäftsdaten, gekoppelt mit einer Optimierung des Geschäftsmodells, können in einen Wettbewerbsvorsprung münden. Jede unangenehme Überraschung dagegen weckt an der Börse Zweifel an der Kompetenz des betreffenden Unternehmens. Ein unregelmäßiger Informationsfluss, Gewinnwarnungen, Neuigkeiten, die zunächst nur Analysten und dann erst die Öffentlichkeit erfahren, ausbleibende Reaktionen auf Spekulationen – das beunruhigt Anleger und Aufsichtsbehörden und lässt die Kurse Achterbahn fahren. Nachrichten- und Börseninformationsdienste liefern 24 Stunden täglich Unternehmensinformationen. Analysten interpretieren diese ebenso schnell wie sie produziert werden [...]
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